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Realität = Fiktion?

Das alltägliche Leben. Wir stehen morgens auf, leben den Tag und gehen abends ins Bett, um auf den nächsten Tag zu warten. Man lebt um zu sterben ist der drastische Schluss, den man daraus ziehen kann. Doch da gibt es auch die besonderen Momente. Momente die einmalig sind im Leben, die einen wichtigen Aspekt im leben verändern. Diese Momente müssen gegliedert werden in diejenigen, an die wir uns nicht mehr erinnern können und an jene die wir bei vollem Bewusstsein erlebt haben. Während letzteren kann der Mensch anzufangen nachzudenken. Wie lange ist eigentlich ein Moment? Diese Frage hat mich lange beschäftigt und teilweise völlig verrückt gemacht. Dabei ist sie im Prinzip leicht zu beantworten. Es ist ähnlich wie bei einer Hyperbel, die der Gerade zwar immer näher kommt, sie jedoch nie berührt. Scheinen die beiden Linien sich am Ende zu berühren, vergrößert man es und stellt fest dass sie immer noch nicht auf dem gleichen Punkt angekommen sind. Wie lange ein Moment ist lässt sich also leicht beantworten. Er ist unendlich "kurz". Ein Beispiel: Ein Wissenschaftler hat eine Maschine entwickelt, die die Zeit für bestimmte, von ihm ausgewählte Menschen verlangsamen kann. Um sie zu testen lädt er unendliche viele Personen ein. Die erste Person wird vorgerufen. Er bekommt die Anweisung in bei jeder Sekunde einmal zu blinseln. Nun verlangsamt der Wissenschaftler für diese Person die Zeit um die Hälfte. Die Versuchsperson blinzelt jetzt also nur noch alle zwei Sekunden, für ihn selber ist es jedoch noch genauso wie vorher. Jetzt wird die zweite Person aufgerufen. Er bekommt die gleiche Aufgabe die Person vor ihm. Es stehen nun zwei Personen dort. Die eine blinzelt alle 2 Sekunden, die andere jede Sekunde. Der Wissenschaftler verlangsamt wieder die zeit für beide um die Hälfte und ruft die dritte person auf, die wieder das selbe wie die beiden Personen davor machen soll. Es stehen jetzt also drei Personen dort , die eine blinzelt jede Sekunde, die nächste alle zwei Sekunden und die dritte alle vier Sekunden. Das ganze macht der Wissenschaftler nun so lange weiter, bis er alle Personen durchhat. Da es aber unendlich viele Personen sind, braucht er auch unendlich Länge dafür. Der Schluss daraus ist also, dass ein Moment so lange ist, wie der allerersten Person es vorkommt, wie schnell die allerletzte Person zählt. Klingt kompliziert, ist es auch. Das ist die genaue Antwort auf die Frage, wie lange ein Moment ist. Jetzt soll man versuchen noch einmal dem Sprichwort 'Genieße Jeden Moment' Folge zu leisten. Einen Moment genießen... Ist das möglich? Die Antwort ist schlicht und einfach nein. Wer kann etwas genießen das nur 0.00000000000...1 Sekunden anhält? Dennoch heißt das noch lange nicht dass man das Leben nicht genießen soll, denn das dauert garantiert länger an als einen Moment. Wenn man sich wirklich einmal mit dem Thema beschäftigt hat, dauert es auch seine zeit, bis man damit klargekommen ist. Hat man das geschafft sollte man gewappnet und gewarnt sein vor Folgendem: Was ist wenn jeder Moment den man erlebt reine Vorstellungskraft ist? Wenn kein Moment so existiert hat, wie man ihn sich vorgestellt hat und man sich ihn zu genau diesem zeitpunkt nur so denkt? Wer das nicht kapiert soll froh sein, denn wer es versteht bekommt es nicht mer aus dem Kopf. Ein Freund sagte jedoch zu mir: 'Es ist doch völlig egal, ob man sich alles nur vorstellt oder ob es nur Fiktion ist. Für einen selber ist es Realität und man hat sein ganzes vorheriges Leben so verbracht, also schafft man den Rest auch noch, ohne zu verzweifeln' Für einen selbst ist es echt! Das ist der Satz, dernier persönlich hängen geblieben ist. Soweit so gut. Ich möchte keine Nerven hier überstrapazieren, wenn ich es nicht schon getan habe. Mit diesen Worten verabschiede ich mich auch schon wieder. F.Fait
11.4.12 20:38


Die Unendlichkeit

Bestimmt hat jeder schon einmal über den Sinn des Lebens, die Frage nach der Existenz der Welt und des Universums nachgedacht, über die frage nach Allem. Um das Wort "Alles" zu verstehen, sollte man sich das Wort "unendlich" erst einmal durch den Kopf gehen lassen. Unendlich. Von der Wortbedeutung her ist es einfach zu beschreiben. Ohne Ende eben. Aber was heißt ohne Ende? Wie kann das sein? Alles muss doch irgend wann mal vorbei sein, beendet sein. Unendlichkeit ist schwer vorstellbar und die meisten Menschen hören schon bei dem Punkt auf zu denken. Aber was wenn ich behaupte: Es gibt noch etwas größeres als unendlich? Spätestens dann runzelt manch einer die Stirn und fängt an zu grübeln. Wie kann etwas unendlicher als unendlich sein? Um das zu erklären möchte ich ein Beispiel nennen: Ein Mann sitzt an einem Tisch, auf dem jede Menge Sachen liegen. Er nimmt sich einen Apfel. Genauso gut hätte er sich aber auch eine Banane oder einen Bleistift nehmen können, er hätte sogar einfach so aufstehen und einen Spaziergang im sonnigen, vielleicht auch im regnerischen Wetter machen können. Er hätte unendlich Möglichkeiten mit dieser Situation umzugehen. Wenn es für jede einzelne Möglichkeit, für jede Entscheidung die der Mann trifft, eine Art Paralleluniversum gäbe, dann gäbe es für jedes dieser unendlich Universen unendlich Möglichkeiten. Folglich ist also die Unendlichkeit der verschiedenen Universen größer als die Unendlichkeit der Möglichkeiten, da diese bereits die unendlichen Möglichkeiten, mit dieser Situation umzugehen beinhaltet. Um das zu verstehen sollte man sich viel Zeit lassen. Ich liege manchmal abends im Bett und zermartere mir mein Hirn über solche Fragen. Wenn man die Unendlichkeit begriffen hat kann man langsam weiter gehen in Richtung Sinn. Das sollte für heute aber erstmal reichen. Mit diesen Worten noch eine gute und auch nachdenkliche Nacht. F.Fait
10.4.12 04:43





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